Was tapiloop weiß.
Und was nicht.
Eure Schule nutzt tapiloop oder denkt darüber nach? Hier steht ohne Kleingedrucktes, was dabei passiert, wer etwas sieht und wann alles wieder verschwindet.
Kurz gesagt: keine App, kein Konto, keine Ortung.
Das sieht die Lehrkraft: wer, wohin, seit wann. Mehr nicht.
So läuft es ab.
Dreimal kurz das Handy an einen Aufkleber halten. Mehr ist es nicht.
Halte dein Handy beim Rausgehen kurz an den Aufkleber neben der Tür. Du musst dich dafür nicht vor der ganzen Klasse melden.
Am Ziel hängt auch ein Aufkleber. Einmal dranhalten, und deine Lehrkraft weiß, dass du gut angekommen bist.
Wieder im Klassenraum ein letztes Mal dranhalten. Fertig. Zurückmelden klappt immer, auch wenn unterwegs etwas gehakt hat.
Im Klassenraum liegen Karten bereit. Deine Lehrkraft nimmt eine davon und trägt deinen Weg für dich ein. Ein eigenes Handy braucht bei tapiloop niemand.
Was tapiloop sich merkt.
Und was nicht.
Die linke Liste ist vollständig. Mehr wird nicht festgehalten.
- Name und Klasse, damit die Lehrkraft weiß, wer unterwegs ist
- Wohin es geht, zum Beispiel zur Toilette oder ins Sekretariat
- Wann jemand losgeht, ankommt und wieder zurück ist
- Ob dafür ein Handy, eine Karte oder das Tablet im Klassenraum benutzt wurde
- In Klassen mit Tablet: ein Symbol wie Ente oder Burg, damit auch Kinder, die noch nicht lesen, sich selbst finden
- ob dein Kind auf „Ich brauche Hilfe“ getippt hat, und wann
Die Wege werden nach spätestens 48 Stunden gelöscht, an manchen Schulen schon nach 24. Name und Klasse stehen in der Klassenliste, solange die Schule sie dort führt.
- Keine Frage nach dem Grund. Niemand muss etwas erklären.
- Keine Ortung. tapiloop weiß nur, an welchen Aufkleber ein Handy gehalten wurde.
- Kein Blick ins Handy: keine Fotos, Chats, Kontakte oder anderen Apps.
- Keine Statistik darüber, wie oft oder wie lange jemand unterwegs ist.
- Keine Ranglisten, keine Punkte und keine Verbindung zu Noten.
- Kein Limit wie „nur ein Gang pro Tag“.
Diese Dinge sind nicht ausgeschaltet. Sie sind gar nicht eingebaut, und keine Schule kann sie einschalten.
Kein Handy? Dann das Tablet an der Tür.
In vielen Klassen, vor allem in der Grundschule, hängt ein Tablet neben der Klassenraumtür. Jedes Kind hat dort sein Symbol, wie an der Garderobe: Ente, Fisch, Burg. Antippen, Ziel wählen, gehen. Zurück im Raum noch einmal antippen. Das klappt auch, wenn man noch nicht lesen kann.
Das Tablet gehört der Schule und sieht nur die eigene Klasse. Es merkt sich nichts anderes als das Handy auch: wer, wohin, wann. Manche Schulen zeigen nur die Symbole, ganz ohne Namen.
Nur wer im Unterricht
Verantwortung trägt.
- Lehrkräfte und Schulleitung
- Sehen, wer gerade unterwegs ist, wohin und seit wann. Zugang hat nur, wer von der Schule eingeladen wurde. Ist jemand länger weg, erscheint ein stiller Hinweis. Er ist zum Nachfragen da, ob alles in Ordnung ist, und hat keine automatische Folge.
- Mitschülerinnen und Mitschüler
- Sehen nichts. Wege erscheinen nur in der Ansicht der Lehrkraft, nicht auf anderen Handys und nicht an der Tafel.
- Eltern
- Sehen nichts, und das ist Absicht. Kein Kind soll überlegen müssen, ob zu Hause jemand mitliest.
- Wir von tapiloop
- Wir arbeiten im Auftrag der Schule. Unsere Verwaltung zeigt uns, welche Schulen tapiloop nutzen, aber keine Namen und keine Wege.
- Alle anderen
- Niemand. Keine Werbung, kein Verkauf von Daten, keine Auswertung für Dritte.
Häufige Fragen.
Ehrlich beantwortet, auch da, wo die Antwort unbequem wäre.
Von Schülerinnen und Schülern
Muss ich sagen, warum ich raus will?
Nein. tapiloop fragt nie nach einem Grund. Es gibt nicht einmal ein Feld dafür.
Sieht meine Klasse, wohin ich gehe?
Nein, das sieht nur deine Lehrkraft. Genau darum geht es: Du musst dich nicht mehr vor allen melden.
Kann tapiloop sehen, was ich am Handy mache?
Nein. tapiloop ist eine Webseite, keine App. Sie kann weder andere Apps noch deine Fotos oder Chats sehen, sie kann dein Handy nicht sperren, und nach deinem Standort fragt sie nie.
Mein Akku ist leer oder ich habe das Handy vergessen. Und jetzt?
Sag kurz deiner Lehrkraft Bescheid. Sie kann jeden Schritt für dich eintragen oder eine Karte für dich nehmen.
Was passiert, wenn ich vergesse, mich zurückzumelden?
Nichts Schlimmes. Deine Lehrkraft trägt es nach. Auch ein vergessener Weg ist nach spätestens 48 Stunden gelöscht.
Bekomme ich Ärger, wenn ich länger brauche?
Von tapiloop nicht. Es gibt keine Strafen, keine Punkte und keinen Eintrag. Deine Lehrkraft sieht nur einen stillen Hinweis und fragt vielleicht nach, ob alles okay ist. Manche Schulen schalten sogar diesen Hinweis ab.
Darf ich jetzt einfach gehen, wann ich will?
Das regelt weiter deine Lehrkraft, so wie vorher auch. tapiloop ersetzt das Melden und den Zettel, nicht die Absprachen in deiner Klasse.
Warum bleibt mein Handy bei Klassenarbeiten im Raum?
Bei Klassenarbeiten kann deine Lehrkraft den Prüfungsmodus einschalten. Dann gibt es Wege nur mit Karte, und alle Handys bleiben auf dem Tisch. Überwacht wird dabei niemand.
Von Eltern
Braucht mein Kind ein Smartphone?
Nein. Im Klassenraum liegen Karten bereit, und die Lehrkraft trägt den Weg damit ein. Schulen mit Handyverbot nutzen tapiloop ganz ohne Handys.
Muss mein Kind eine App installieren oder ein Konto anlegen?
Nein. Es gibt keine App und keine Konten für Kinder. Das Handy wird einmal mit der Klasse verbunden. Dafür braucht es weder E-Mail-Adresse noch Telefonnummer noch Passwort.
Wie lange bleibt gespeichert, wann mein Kind unterwegs war?
Höchstens 48 Stunden, an manchen Schulen nur 24. Danach wird es automatisch gelöscht. Es gibt auch keine Sicherungskopien, in denen es länger liegen bliebe. Eine längere Frist kann keine Schule einstellen.
Wird ausgewertet, wie oft mein Kind zur Toilette geht?
Nein. Es gibt keine Statistik und keine Auffälligkeiten pro Kind. Nach zwei Tagen ist ohnehin nichts mehr da, was sich auswerten ließe.
Kann mein Kind trotzdem sofort raus, wenn es dringend ist?
Ja. Wenn es eilt, geht das Kind einfach und sagt der Lehrkraft Bescheid. Sie trägt den Weg dann selbst ein. tapiloop verlangt nie einen Grund und keine Genehmigung.
Was, wenn mein Kind das Handy verliert?
Die Lehrkraft löst die Verbindung mit einem Klick, dann kann das Handy nichts mehr auslösen. Auf dem Handy selbst liegt nur ein zufälliges Kennzeichen und der eigene Name, sonst nichts.
Wo liegen die Daten, und wer ist dafür verantwortlich?
Die Daten der Kinder liegen in Rechenzentren in der Europäischen Union. Verantwortlich bleibt die Schule. tapiloop arbeitet in ihrem Auftrag, mit einem Vertrag nach der Datenschutz-Grundverordnung.
An wen wende ich mich, wenn ich Auskunft möchte oder etwas nicht stimmt?
An die Schule. Sie kann Auskunft geben, Einträge berichtigen und ein Kind aus der Liste entfernen. Dabei verschwinden auch alle seine Wege sofort.
Wer entscheidet, ob die Schule tapiloop nutzt?
Die Schule selbst, in der Regel in der Schulkonferenz, in der auch Eltern und Schülervertretung sitzen. Wir empfehlen jeder Schule ausdrücklich, tapiloop nicht über die Köpfe von Eltern und Kindern hinweg einzuführen.
Schau selbst nach.
In der Demo siehst du beide Seiten: was auf dem Handy eines Kindes passiert und was die Lehrkraft sieht. Mit erfundenen Namen und ohne Anmeldung.
Demo öffnenNoch Fragen? Die erste Adresse ist immer die eigene Schule.Dann ist die andere Seite für dich: was tapiloop kann und wie schnell es eingerichtet ist.